Mitglieder der GDI-DE- Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen (IMAGI)
- GDI - Baden-Württemberg
- GDI - Bayern
- GDI - Berlin
- GDI - Brandenburg
- GDI - Bremen
- GDI - Hamburg
- GDI - Hessen
- GDI - Mecklenburg-Vorpommern
- GDI - Niedersachsen
- GDI - Nordrhein-Westfalen
- GDI - Rheinland-Pfalz
- GDI - Saarland
- GDI - Sachsen
- GDI - Sachsen-Anhalt
- GDI - Schleswig-Holstein
- GDI - Thüringen
- Deutscher Städtetag
- Deutscher Landkreistag
- Deutscher Städte- und Gemeindebund
- Kommission für Geoinformationsirtschaft
Auftrag GDI-DE
Die politische Leitung der GDI-DE wurde vom Chef des Bundeskanzleramtes und den Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder (CdS) dem Arbeitskreis der Staatssekretäre für E-Government (www.deutschland-online.de) übertragen. Dieser hat dem Lenkungsgremium GDI-DE im Hinblick auf die Realisierung einer nationalen Geodateninfrastruktur folgende Kernaufgaben übertragen:
- Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes von Bund, Ländern und Kommunen für den offenen Aufbau einer GDI in Deutschland als Bestandteil einer noch zu schaffenden europäischen Geodateninfrastruktur.
- Lenkung und Koordinierung der Maßnahmen der Länder, der Kommunen und des Bundes zur Entwicklung, Fortführung und Umsetzung von Normen und Standards bei europäischen und internationalen Geodateninfrastrukturen.
- Festlegung von Modellprojekten zur Einrichtung von vernetzten Geodatenportalen in Deutschland nach dem Prinzip "Einige für Alle"
- Sorge um die verpflichtende Bereitstellung der nationalen Geodatenbasis (NGDB) durch die öffentlichen Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen.
Der Arbeitskreis der Staatssekretäre für E-Government wurde im Frühjahr 2010 durch den IT-Planungsrat abgelöst.
Seit Bestehen der Gremien und Arbeitskreise der GDI-DE wurden gemäß der oben genannten Handlungsfelder 1 bis 4 eine Vielzahl von Maßnahmen
ergriffen und Projekte durchgeführt. Das abgestimmte GDI-DE Konzept wurde 2007 als "Architekturkonzept der Geodateninfrastruktur Deutschland" (pdf-Datei, 1,7 Mb)
in der Version 1.0 verabschiedet. Darin ist eine Vielzahl technischer Standards enthalten, die entsprechend ihrer Reife und Tauglichkeit bewertet und
empfohlen werden. In praktischen Modellprojekten wird neben der konzeptionellen Arbeit die Vernetzung von Geodaten und Informationssystemen
(Geodatenkataloge) vorangetrieben. Diese werden u.a. im GeoPortal.Bund implementiert und öffentlich zugänglich gemacht.
Erweiterung des Auftrags der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und der KSt. GDI-DE
Auf der 28. Sitzung der Staatssekretäre für E-Government am 24. Juni 2008 wurde der Erweiterung der KSt. GDI-DE zugestimmt. Begründet wurde dies mit der in Deutschland notwendigen Koordinierung für die Umsetzung der europäischen Richtlinie INSPIRE. Es wurde außerdem einem Grundsatzpapier zum Verhältnis der GDI-DE zu Deutschland-Online zugestimmt. Nähere Informationen bietet der Bericht an den AK der Staatsekretäre für E-Government von Bund und Ländern (pdf - Datei, 31 kb)
Aufgabe Umsetzung INSPIRE in Deutschland
Das LG GDI-DE ist die nationale Anlaufstelle der Europäischen Kommission für die Umsetzung dieser Richtlinie. Die KSt. GDI-DE hat die Aufgabe, diese Funktion auf Dauer operativ wahrzunehmen. Unter anderem muss sie in regelmäßigen Abständen Berichte erstellen, an die Kommission schicken und veröffentlichen. Weiterhin hat sie ein technisches Monitoringsystem zu entwickeln und zu betreiben, um damit die Leistungsfähigkeit von INSPIRE-konformen Geodiensten zu überwachen.
(letzte Aktualisierung, 19.05.2009)