Status der GDI-DE Maßnahmen

Um immer einen Überblick zur Umsetzung der Maßnahmen der GDI-DE zu haben, wurde in der GDI-DE eine effektive Steuerung sowie ein Monitoring aller Maßnahmen eingeführt. In unserer Übersicht finden Sie eine kurze Beschreibung der Maßnahmen sowie ihre Zuordnung zu den Zielen der Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS).

Die komplette NGIS finden Sie in unserem Servicebereich zum Download.

Maßnahmen, die noch in Bearbeitung sind

Datenaufbereitungen und Transformationen sind aufwendig und werden üblicherweise von verschiedenen Stellen durchgeführt. Dadurch entstehen Doppelarbeiten und es werden unterschiedliche Ergebnisse für identische Anforderungen erzeugt.
Mit der Bereitstellung von Datenmodellen und Transformationsmodellen an zentraler Stelle (GDI-DE Registry) wird die Möglichkeit geschaffen, Informationen an einer Stelle zu recherchieren und für eigene Zwecke zu verwenden. Für die Umsetzung ist ein Standard zur Beschreibung der Transformationen zu definieren.
Mit der zentralen Verfügbarkeit dieser Modelle wird die gemeinsame Verwendung und Nachnutzung gefördert. Der Austausch wird erleichtert und Mehrdeutigkeit vermieden.

NGIS - Ziele
Nr. 15 - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen

Die Vorgaben und Anforderungen im Umfeld von INSPIRE zur Bereitstellung und Nutzung von Geodatendiensten wurden auf europäischer Ebene umfangreich fortgeschrieben und weiterentwickelt. Zur Umsetzung auf nationaler Ebene wird eine Unterstützung der von INSPIRE betroffenen Stellen notwendig. Aus diesem Grund sollen die geänderten Durchführungsbestimmungen analysiert und neue Anforderungen und Vorgaben gebündelt in einer Handlungsempfehlung dokumentiert werden.
Die erarbeitete Handlungsempfehlung wird den betroffenen Stellen zur konformen und rechtssicheren Umsetzung bereitgestellt.

NGIS - Ziele
Nr. 12  - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt

Verschiedene Anforderungen machen es erforderlich, neben den aktuellen auch die historischen Geodaten bereitzustellen. Bisher werden in GDI-DE jedoch nur die „in Verwendung stehenden Geodaten“ geführt. Wenn die Daten aus der Verwendung genommen werden, sind sie künftig einer Langzeitspeicherung (LZS) zuzuführen. Dafür fehlen derzeit noch grundlegende Konzepte.
In einem ersten Schritt soll die GDI-DE auf Grundlage von bereits bestehenden Konzepten abgestimmte Leitlinien zur Nutzung der LZS entwickeln.
Die erarbeiteten Leitlinien werden für zukünftige Entwicklungen in der GDI-DE berücksichtigt und den betroffenen Stellen zur Unterstützung bereitgestellt.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an nationalen Aktivitäten um Geodaten effektiv und effizient bereitzustellen und die sekundäre Datenhaltung zu reduzieren. Strukturen, die über Verwaltungsebenen hinweg sowie zwischen Verwaltung und Wirtschaft/Wissenschaft ein gemeinschaftliches Arbeiten ermöglichen, sollen gefördert werden. Aus diesem Grund soll eine Analyse und Bewertung möglicher kooperativer Datenerfassungsmethoden erfolgen. Bestehende Regelungen zur Sicherheit, Nutzungsbedingungen und Verwaltungshoheit könnten eine kooperative Datenerfassung erschweren.
Im Ergebnis sollen Empfehlungen zur intelligenten und semantischen Datenerfassung, Haltung und Bereitstellung erarbeitet werden.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates“
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt“
Nr. 5 - Prozesse werden durch Integration von Geoinformationen optimiert“
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt“

Um Geodaten und Geodatendienste recherchierbar bereitzustellen werden sie unter Verwendung von Standards mit Metadaten beschrieben.Damit die in der GDI-DE bereitgestellten Metadateninhalte in anderen Systemen, hier für das GovData-Portal, genutzt werden können, müssen diese in andere Standards wie DCAT-AP.de überführt werden. Es gilt den optimalen Lösungsweg für eine fehlerfreie und ressourcen-schonende Bereitstellung der GDI-DE Metadatensätze für den Standard DCAT-AP.de zu entwickeln und die Umsetzung nachhaltig sicherzustellen. Als Ergebnis sind die Metadateninhalte der GDI-DE korrekt abgeleitet und im GovData-Portal zu finden.

NGIS - Ziele
Nr. 1 - Geoinformationen sind für alle zugänglich und einfach zu nutzen
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit undNachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 15 - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen

Die Nutzung von Geodaten und Geodiensten wird über Lizenzen geregelt. Es gibt bislang keine Lösungsansätze, um Lizenzen bzw. Nutzungsregelungen über Metadaten so zu veröffentlichen, dass beim Einbinden von Daten bzw. Diensten während einer Maschine-Maschine-Kommunikation zwischen Diensten eine automatisierte Zustimmung erfolgen kann. Hierfür soll eine Recherche und eine Problemanalyse durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung bestehender Vorhaben soll eine prototypische Umsetzung erfolgen.
Das Ergebnis soll eine Machbarkeitsuntersuchung auf Basis einer technischen Evaluierung sein.

NGIS - Ziele
Nr. 4 - Anwendungsfreundliche Regelungen und Mechanismen fördern die Weiterverwendung von Geoinformationen

Für die Recherche in den Metadaten (Daten über Geodaten und Geodiensten) wird in einer GDI ein sogenannter Katalogdienst (CSW) verwendet. Dieser wurde in der jetzigen Version durch das Open Geospatial Consortium (OGC) spezifiziert und berücksichtigt die internationale ISO-Norm für Metadaten. Sowohl die ISO-Norm als auch die Spezifikation für den CSW liegen inzwischen in einer neuen Version vor.
Es ist zu prüfen, inwiefern eine Anpassung des vorhandenen Anwendungsprofiles erforderlich ist. Des Weiteren ob ein Bedarf für die Nutzung der neuen Vorgaben für die Metadaten und den Katalogdienst besteht und wie die Bereitstellung eines entsprechenden Anwendungsprofils durch die GDI-DE unterstützt werden kann.
Im Ergebnis wird Klarheit bezüglich einer Anpassungserfordernis inklusive Abschätzung des Ressourcenaufwandes geschaffen.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt

Bei der Umsetzung von INSPIRE fehlt es an Sichtbarkeit und Akzeptanz. Vielfach sind die Mehrwerte nicht bekannt. Das Bewusstsein für die Bedeutung der Umsetzung und Nutzung der INSPIRE-Datenmodelle muss gestärkt werden. Mit der Präsentation von Best-Practice-Beispielen sollen den Datenbereitstellern und den Nutzern die Mehrwerte aufgezeigt werden. Dies dient der Motivation zur Erzeugung und Nutzung von INSPIRE-Daten. Es wird eine höhere Akzeptanz erreicht und die Sichtbarkeit in der breiten Öffentlichkeit verbessert.

NGIS - Ziele
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt
Nr. 5 - Prozesse werden durch Integration von Geoinformationen optimiert
Nr. 6 - Verständnis und Mehrwert von Geoinformationen sind bekannt
Nr. 7 - Geoinformationen werden transparent dokumentiert und veröffentlicht

Nicht alle in Deutschland vorliegenden Geodaten und Geodatendienste können derzeit über das Geoportal.de gefunden werden. Eine entsprechende Anpassung des Geoportal.de ist daher erforderlich. Ebenso ist das Verständnis für die Bereitstellung der Geodaten und Geodatendienste zu stärken.
Im Ergebnis können alle in Deutschland vorliegenden Geodaten und Geodatendienste über das Geoportal.de gefunden werden. Jede geodatenhaltende Stelle hat die Möglichkeit Metainformationen zu ihren Geodaten und Geodatendiensten im Geoportal.de einzustellen.

NGIS - Ziele
Nr. 1 - Geoinformationen sind für alle zugänglich und einfach zu nutzen
Nr. 13 - Geoinformationen werden über leistungsfähige IT-Infrastrukturen bereitgestellt und genutzt
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 4 - Anwendungsfreundliche Regelungen und Mechanismen fördern die Weiterverwendung von Geoinformationen
Nr. 7 - Geoinformationen werden transparent dokumentiert und veröffentlicht

Das GDI-DE-Netzwerk (LG GDI-DE, Kontaktstellen, Ansprechpartner FachMK usw.) ist von zentraler Bedeutung, um den weiteren Ausbau der GDI-DE zu befördern. Der Vorsitz des LG GDI-DE sammelt und priorisiert regelmäßig Themen und Fragestellungen aus dem Netzwerk. Resultierende Schwerpunkte können mit Einvernehmen des LG GDI-DE zur Umsetzung gebracht werden.
Im Ergebnis wird das GDI-DE-Netzwerk stärker genutzt, um für den Ausbau der GDI-DE relevante Themenbereiche und Fragestellungen zu identifizieren.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Aufgabenfeld des Vorsitzes des LG GDI-DE, um die Sichtbarkeit der GDI-DE zu steigern.Um die Kommunikationswege zu optimieren, soll der Einsatz von modernen Kommunikationsmitteln (z.B. soziale Medien, Homepage, Wiki etc.) geprüft und das Suchmaschinenmanagement verbessert werden.
Im Ergebnis ist der Einsatz moderner Kommunikationsmittel innerhalb der GDI-DE klar geregelt.

NGIS - Ziele
Nr. 15 - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen
Nr. 6 - Verständnis und Mehrwert von Geoinformationen sind bekannt

 

Die nationalen technischen Komponenten (NTK) der GDI-DE dienen dem reibungslosen, technischen Ablauf zur gemeinsamen Bereitstellung der Geodaten von Bund und Ländern in Deutschland. Bei der Weiterentwicklung sind die Bedarfe der GDI-DE Akteure miteinzubeziehen. Aufgrund der technischen Komplexität der NTK und der mit ihnen im Zusammenhang stehenden (Geo-)Standards gilt es, die Kommunikation innerhalb des GDI-DE Netzwerkes stetig zu verbessern.
Als Ergebnis sind GDI-DE Akteure über die Planung und Umsetzung der Implementierung neuer Komponenten informiert und haben so die Möglichkeit, sich aktiv daran zu beteiligen.

NGIS - Ziele
Nr. 15 - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt

Die Ausrichtung und der Betrieb der nationalen technischen Komponenten (NTK) der GDI-DE orientieren sich an den Nutzerbedürfnissen. Verbesserungsvorschläge von Nutzerinnen und Nutzern zu Veränderungen an den NTK der GDI-DE sollen konsequent in den Betrieb und die Weiterentwicklung mit einbezogen und zur Erhöhung der Akzeptanz der NTK umgesetzt werden.
Als Ergebnis sind die Bedürfnisse der Nutzer bekannt und werden in regelmäßigen Release-Zyklen umgesetzt und die Nutzer darüber informiert.

NGIS - Ziele
Nr. 15 - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

Geodaten von Bund und Ländern über alle Fachdisziplinen hinweg bilden den elementaren Kern der GDI-DE. Die zweckmäßige und ressourcenschonende Nutzung dieser Geodaten erfordert deren Harmonisierung.Geodaten sollten fortlaufend und unter Berücksichtigung einheitlicher Vorgaben aufbereitet werden, so dass sie für unterschiedliche Fragestellungen kombiniert werden können.
Als Ergebnis sollen Empfehlungen für die Harmonisierung der Geodaten das reibungslose Zusammenspiel von Geodaten verschiedener Herkunft gewährleisten.
Risiko: Vorbehalte der zuständigen fachlichen Stellen gegenüber einer Harmonisierung der Geodaten innerhalb der GDI-DE.

NGIS - Ziele
Nr. 1 - Geoinformationen sind für alle zugänglich und einfach zu nutzen
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen

Der Mehrwert von INSPIRE kann den einzelnen geodatenhaltenden Stellen derzeit noch nicht ausreichend vermittelt werden. Über „Best-Practice“-Beispiele soll exemplarisch der Nutzen von INSPIRE veranschaulicht werden, indem ebenenübergreifende und bundesweit flächendeckende interoperable Darstellungs- und Downloaddienste bereitgestellt werden.
Durch die Übertragung der „Best-Practice“-Beispiele auf andere INSPIRE-Themen wird der Mehrwert erkennbar.

NGIS - Ziele
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt
Nr. 5 - Prozesse werden durch Integration von Geoinformationen optimiert
Nr. 6 - Verständnis und Mehrwert von Geoinformationen sind bekannt

Abgeschlossene Maßnahmen, die aber fortlaufend sind

Das bestehende Profil für Darstellungsdienste in Deutschland ist aufgrund der Fortentwicklung internationaler Standards und sich stetig erweiternden Anforderungen nicht mehr zeitgemäß.
Deshalb soll ein neues Profil für Darstellungsdienste in Deutschland (WMS-DE) erstellt werden, der auf den neuesten OGC-Standards basiert, den INSPIRE Vorgaben entspricht und eine optimale Nutzbarkeit im Rahmen der GDI-DE ermöglicht.
Im Ergebnis wird ein zeitgemäßes und den geänderten Anforderungen entsprechendes Profil für Darstellungsdienste vorliegen.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt

Die GDI fußt auf den Rahmenbedingungen der Informationstechnologie und des E-Governments und muss die dortigen Entwicklungen berücksichtigen. Die Aktualität und Richtigkeit der Architekturdokumente muss regelmäßig evaluiert werden. Es wird ein Prozessmodell entwickelt, auf dessen Grundlage die Dokumente fortgeschrieben werden. Dadurch können dauerhaft aktuelle Architekturdokumente gewährleistet werden, die den ordnungsgemäßen Betrieb der GDI-DE sicherstellen. Eine Fortschreibung der Architekturdokumente erfolgt auf Vorschlag der zuständigen Arbeitskreise durch Beschluss des LG GDI-DE.
Die Maßnahme ist abgeschlossen und wird als Daueraufgabe fortgeführt.

INSPIRE-relevante Geodaten werden von den geodatenhaltenden Stellen der öffentlichen Verwaltung oder in der Wirtschaft erhoben. Die existierenden fachbezogenen Strukturen befinden sich unterschiedlich gut mit der GDI-DE im Austausch. Es sollen existierende Fach-Arbeitsgruppen um GDI-DE-Vertreter erweitert oder temporär neue Arbeitsgruppen eingerichtet werden, um die fachbezogenen Strukturen besser mit dem GDI-DE Netzwerk zu verknüpfen. In diesem Rahmen sollen z.B. themenspezifische Leitfäden (vgl. I1.4) zur Bereitstellung von INSPIRE-Daten erstellt werden, welche einheitliche Vorgaben für fachspezifische Metadaten, Geodaten und Geodatendienste enthalten.
Die Maßnahme ist abgeschlossen und wird als Daueraufgabe fortgeführt.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

Die Identifizierung der INSPIRE-relevanten Datensätze steht bei einzelnen Anhang-Themen hinter den Erwartungen zurück und weist „Lücken“ auf. Die vorhandenen „Lücken“ sollen anhand der Übersicht aus Maßnahme I1.2 ermittelt und die zuständigen geodatenhaltende Stellen aufgefordert werden diese als INSPIRE-relevant zu identifizieren und für INSPIRE bereitzustellen.
Im Ergebnis sollten die „Lücken“ identifiziert und den zuständigen geodatenhaltenden Stellen zugeordnet sein, um die Schließung der „Lücken“ voranzutreiben.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt

In der GDI-DE existieren bisher allgemeine Leitfäden zur Identifizierung und Bereitstellung von INSPIRE-relevanten Geodaten. Um die Einbindung bislang unterrepräsentierter Geodaten-Themen zu fördern und die Bereitstellung zu vereinheitlichen, sollen themenspezifische Leitfäden erarbeitet werden. Durch die Einbindung der Bund-Länder-Gremien sollen die Leitfäden möglichst konkrete Aussagen bezüglich der Ausgestaltung der Metadaten, Datensätze und Dienste sowie der Bereitstellung (technisch und organisatorisch) treffen. Die abgestimmten themenspezifischen Leitfäden unterstützen dabei, dass die von INSPIRE-betroffenen Datensätze einheitlich bereitgestellt werden.
Die Maßnahme ist abgeschlossen und wird als Daueraufgabe fortgeführt.

NGIS - Ziele
Nr. 10 - Der Datenschutz bei Geoinformationen wird eingehalten
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen

Um die Heterogenität der INSPIRE-Datensätze zu reduzieren und die Qualität der Geodatensuche zu verbessern, sind fachliche Konventionen zum Inhalt bzw. zur Semantik der Metadaten notwendig. Die fachlichen Konventionen sollen für relevante bzw. ausgewählte Metadaten-Elemente unter Beteiligung der Fachgremien erstellt werden. Die Konventionen sollen beispielsweise Festlegungen zu aussagekräftigen und einheitlichen Titeln sowie zur Granularität der Meta-daten beinhalten.
In dem sich alle Akteure an diese fachlichen Konventionen für Metadaten halten, wird die Qualität der Geodatensuche verbessert. Allerdings können unterschiedliche rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen in den Ländern einheitliche Festlegungen zur Granularität der Metadaten erschweren.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 7 - Geoinformationen werden transparent dokumentiert und veröffentlicht
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

Nach Auflösung der bisherigen europäischen Arbeitsgruppen ist nicht mehr sichergestellt, dass die Ziele der GDI-DE auch weiterhin bei INSPIRE vertreten werden. Daher sollen Experten aus Deutschland zur Mitwirkung im neu eingerichteten „Pool of Experts“ gewonnen und mit einem entsprechenden deutschen Mandat ausgestattet werden. Der Prozess für die Einbringung von Vorschlägen in die „Maintenance and Implementation Group“ soll definiert werden.
Im Ergebnis ist die Vertretung Deutschlands gewährleistet und die Interessen der GDI-DE können unmittelbar auf europäischer Ebene eingebracht werden.
Die Maßnahme ist abgeschlossen und wird als Daueraufgabe fortgeführt.

Abgeschlossene Maßnahmen

Vorgegebene Standards der GDI-DE werden nicht konsequent eingehalten. Dies hat zur Folge, dass die Möglichkeit der Kombination von Geodaten nicht gewährleistet ist. Durch eine Defizitanalyse soll geklärt werden welche Standardvorgaben nicht umgesetzt werden und welche Konsequenzen sich durch die Nicht-Beachtung der GDI-DE Regelungen ergeben. Vermeidbarer Nicht-Einhaltung soll durch Überzeugung begegnet werden. Bei unvermeidbarer Nicht-Einhaltung ist die Überprüfung von Standards anderer Fachnetzwerke hinsichtlich ihrer Integration in die Architektur der GDI-DE erforderlich.

NGIS-Ziele
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt

Die Europäische Geodateninfrastruktur INSPIRE gibt für die Herstellung einer möglichst weitgehenden Vereinheitlichung von Geodaten (Interoperabilität) einen Rahmen vor. Die sich daraus ableitenden Anforderungen müssen auf die GDI-DE übertragen und in ein Konzept überführt werden.
Mit dem Konzept wird die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis von Interoperabilität für Geodaten im Rahmen der GDI-DE hergestellt, indem die relevanten Interoperabilitätselemente identifiziert und beschrieben werden. (Hinweis: Das Interoperabilitätskonzept liegt in der Version 1.0 vor.)

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 5 - Prozesse werden durch Integration von Geoinformationen optimiert

Zwischen den Standards für den elektronischen Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung (XÖV) und denen der Geodateninfrastruktur in Deutschland (GDI-DE) existieren in den Detailregelungen technische Unterschiede. Damit diese Unterschiede in den Datenmodellen der beiden Fachwelten harmonisiert werden können, sollen Vorschläge erarbeitet, Anwendungsfälle geschaffen und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden.
Im Ergebnis wird ein praktikabler und nachhaltiger Lösungsansatz für die Herstellung einer möglichst weitgehenden Vereinheitlichung zwischen GDI-DE basierten und XÖV-basierten Datenmodellen angestrebt.
Hinweis: Ein praktikabler und nachhaltiger Lösungsweg wurde am Beispiel der Standards XBau und XPlanung aufgezeigt.

NGIS Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 5 - Prozesse werden durch Integration von Geoinformationen optimiert
Nr. 8 - Beteiligungsprozesse nutzen verstärkt Geoinformationen

In Deutschland existieren verschiedene Zugangs- und Nutzungsregelungen für Geodaten und Geodiensten. Um die Nutzung von Geodaten und Geodiensten zu fördern sind einfache, nachvollziehbare, transparente und einheitliche Zugangs- und Nutzungsregelungen zu schaffen. Es soll ein Überblick über bestehende Nutzungsregelungen in der GDI-DE erarbeitet werden. Aufbauend auf diesem Überblick sollen Empfehlungen für die Bereitsteller von Geodaten und Geodiensten abgeleitet werden.

NGIS - Ziele
Nr. 4 - Anwendungsfreundliche Regelungen und Mechanismen fördern die Weiterverwendung von Geoinformationen

Die Bereitstellung von Geodaten und Geodiensten unterliegt bestimmten Zugangs- und Nutzungsregelungen. Falls ausnahmsweise keine kostenfreie Bereitstellung ermöglicht werden kann, schreibt INSPIRE eine elektronische Zahlungsabwicklung (E-Payment-Dienst) vor. Hinsichtlich der Einbindung und Eignung von E-Payment-Diensten soll eine Bestandsanalyse durchgeführt werden, um eine einfache und möglichst einheitliche Lösung, im Zusammenhang mit Zugriffskontrollen und Nutzungsregelungen sowie den ggf. bereits vorhandenen Verfahren in den Ländern zu finden.
Im Ergebnis soll eine Empfehlung zur Verwendung und Einbindung von E-Payment-Diensten in der GDI-DE abgegeben werden, um den Zugang zu geldleistungspflichtigen Daten und Diensten für die Nutzer zu vereinfachen.

Für die eindeutige Verortung von raumbezogenen Daten wird eine automatisierte Geokodierung (Zuordnung Koordinate zu Sachdaten) als zentraler Dienst in der GDI-DE benötigt. Hierfür wird eine zentrale nationale Komponente eingerichtet, die verschiedene Funktionalitäten zu einzelnen und massenhaften Kodierungen beinhaltet. Mit dieser zentralen nationalen Komponente wird ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, um Fachinformationen eindeutig zu verorten.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates

Für den Zugriff auf geschützte (vertrauliche) Geodatendienste ist eine Anmeldung und Berechtigung erforderlich. Zurzeit wird dies dezentral umgesetzt, was verschiedene Anmelde- und Berechtigungsprozesse erfordert.
Es soll untersucht werden, inwieweit eine zentrale Lösung als einheitliches Anwendungsverfahren bereitgestellt werden kann. Dabei sollen die Aktivitäten des E-Governments berücksichtigt werden.
Es soll ein Ergebnisbericht über die notwendigen Schritte für den Betrieb und die damit verbundenen Kosten erstellt werden.

NGIS - Ziele
Nr. 11 - Datensicherheit von Geoinformationen wird gewährleistet

Die Komponenten der GDI-DE unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung und daraus resultierenden Anforderungen. Bisher besteht kein geordneter Prozess, der Kriterien zur Steuerung und Priorisierung beschreibt. Zur Gewährleistung der Nutzbarkeit und Qualität der zentralen Komponenten der GDI‐DE wird ein Prozessmodell zur Beschreibung eines Change‐Prozesses von der Beantragung bis zur Durchführung von funktionalen und nichtfunktionalen Änderungen entwickelt.
Im Ergebnis soll die Etablierung eines geregelten Vorgehens, mit dem die zentralen Komponenten bestmöglich weiterentwickelt werden können, vorliegen.

NGIS - Ziele
Nr. 13 - Geoinformationen werden über leistungsfähige IT-Infrastrukturen bereitgestellt und genutzt
Nr. 15  - Nationale Komponenten sichern die zentrale Erschließung von Geoinformationen

Bundesweit gibt es eine inhomogene Sicht auf die von INSPIRE betroffenen Datensätze, die in Deutschland vorliegen. Unklar ist, welche Daten generell für INSPIRE relevant sind und wer diese bereitstellt. Es soll eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden, bei der potenziell von INSPIRE betroffene Datensätze dokumentiert werden und jeweils die geeignete Ebene der Bereitstellung identifiziert wird.
Im Ergebnis soll eine Übersicht über die von INSPIRE betroffenen Datensätze vorliegen, die  den interdisziplinären Arbeitsgruppen (vgl. I1.4) als Arbeitsgrundlage dient.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt

Im Zuge der Umsetzung von INSPIRE wurde die Heterogenität der INSPIRE-Datensätze diskutiert. Insbesondere die Lesbarkeit der Metadaten und dadurch die Qualität der Suche nach Geodatensätzen und –diensten sind zu verbessern. Das Dokument „Qualitativ hochwertige Metadaten pflegen und bearbeiten“ soll zur Verbesserung der Metadatenqualität fortgeschrieben werden.
Nach der Fortschreibung des Dokuments „Qualitativ hochwertige Metadaten pflegen und bearbeiten“ können sich alle metadatenerfassenden und –pflegenden Stellen in der GDI-DE an den Empfehlungen des Dokuments orientieren und die Qualität ihrer Metadaten verbessern.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 7 - Geoinformationen werden transparent dokumentiert und veröffentlicht
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

Angaben zum INSPIRE-Monitoring werden von den GDI-Kontaktstellen bzw. den geodatenhaltenden Stellen manuell eingetragen. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand und häufig stimmen die Monitoring-Informationen nicht mit den Metadaten überein. Abhilfe soll eine Automatisierung des Monitorings schaffen. Dazu wird in der GDI-DE Registry ein Register zur Verwaltung der Monitoring-Informationen eingerichtet und eine Anwendung entwickelt, mit deren Hilfe die benötigten Informationen aus den Metadaten abgeleitet werden können.
Durch die Automatisierung werden die Monitoring-Informationen so weit wie möglich aus den Metadaten abgeleitet und es werden Ressourcendefizite ausgeglichen.

Die Umsetzung von INSPIRE bei Bund, Ländern und Kommunen zeigt, dass der Nutzen vielfach nicht erkannt wird. Durch eine Zusammenstellung des Status Quo und einer Bedarfs- und Nutzenanalyse soll eine ganzheitliche Strategie zur Information über INSPIRE entwickelt und umgesetzt werden.
Das Ergebnis soll ein kurzes GDI-DE-internes Konzept zur Verbesserung der Informationen über INSPIRE sein.
Die Maßnahme ist abgeschlossen und wird als Daueraufgabe fortgeführt.

NGIS - Ziele
Nr. 6 - Verständnis und Mehrwert von Geoinformationen sind bekannt

Maßnahmen die in Planung sind

In der GDI-DE existiert neben dem INSPIRE-Monitoring kein eigenes Monitoring, welches die Qualität der Umsetzung der GDI-DE transparent macht. Ein entsprechendes Verfahren soll nun aufgebaut werden, ohne zusätzlichen Aufwand bei den Datenbereitstellern zu erzeugen. Es wird sich am INSPIRE-Monitoring orientiert und soll mit Hilfe der bestehenden nationalen technischen Komponenten automatisiert durchgeführt werden.
Im Ergebnis ist ein Verfahren der Qualitätssicherung sowie ein Katalog der Kennzahlen verfügbar, die dazu dienen, den Stand der Umsetzung der GDI“DE in Deutschland zu ermitteln.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen

Für den Aufbau einer Nationalen Geodatenbasis (NGDB) hat das LG GDI-DE ein Konzept sowie einen Umsetzungsplan erarbeitet. Die Anforderungen an eine GDI und somit auch an eine NGDB verändern sich stetig, weshalb eine Evaluierung des Konzepts und eine Überprüfung der Vereinfachung des Verfahrens zum Aufbau der NGDB vorgenommen werden muss. Hierfür sollen die bestehenden Dokumente analysiert, das Zusammenwirken der NGDB mit Open Data untersucht und die Praxistauglichkeit ermittelt werden. Die im NGDB-Konzept definierten Qualitätsanforderungen sind dabei zu evaluieren.
Im Ergebnis sollen Änderungsvorschläge zum Konzept und zum Umsetzungsplan der NGDB basierend auf einer Evaluierung vorliegen.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen

In der GDI-DE sind Wirtschaft und Wissenschaft auf strategischer Ebene bereits eingebunden. Zur Bearbeitung von speziellen Fachfragen bedarf es allerdings des weiteren Ausbaus der Zusammenarbeit der Gremien der GDI-DE mit den Fachverbänden und Vereinen. Hierfür müssen die relevanten Fachverbände und Vereine identifiziert, informiert und organisatorisch mit dem GDI-DE-Netzwerk verknüpft werden.
Im Ergebnis werden die Fachverbände und Vereine besser als bisher in den Ausbau der nationalen (und europäischen) GDI eingebunden. Zudem stehen weitere relevante Geodaten für die GDI zur Verfügung. Dabei werden alle geltenden Vorgaben für Metadaten, Geodaten und –dienste einheitlich umgesetzt.

NGIS - Ziele
Nr. 1 - Geoinformationen sind für alle zugänglich und einfach zu nutzen
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 14 - Geoinformationen werden auf Basis allgemein anerkannter Regeln interoperabel bereitgestellt
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt
Nr. 9 - Nutzer werden an der Weiterentwicklung der Geoinformationen kooperativ beteiligt

In der GDI-DE sind Wirtschaft und Wissenschaft auf strategischer Ebene bereits eingebunden. Zur Bearbeitung von speziellen Fachfragen bedarf es allerdings des weiteren Ausbaus der Zusammenarbeit der Gremien der GDI-DE mit den Fachverbänden und Vereinen. Hierfür müssen die relevanten Fachverbände und Vereine identifiziert, informiert und organisatorisch mit dem GDI-DE-Netzwerk verknüpft werden.
Im Ergebnis werden die Fachverbände und Vereine besser als bisher in den Ausbau der nationalen (und europäischen) GDI eingebunden. Zudem stehen weitere relevante Geodaten für die GDI zur Verfügung. Dabei werden alle geltenden Vorgaben für Metadaten, Geodaten und –dienste einheitlich umgesetzt.

NGIS - Ziele
Nr. 12 - Geoinformationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Staates
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt

Zur Steuerung und Koordination des Ausbaus der GDI-DE und der Umsetzung von INSPIRE werden durch das LG GDI-DE u.a. Beschlüsse gefasst. Die Beschlusstexte sind nicht immer so formuliert, dass sie das bezweckte Ziel unmittelbar erkennen lassen. In den Kontaktstellen bei Bund und Ländern soll eine Abfrage zur Verbesserung der unterstützenden Wirkung der Beschlüsse durchgeführt werden.
Im Ergebnis der Abfrage liegen Erkenntnisse zu den Mindestanforderungen an die Beschlüsse der GDI-DE vor.

Um Lücken bei der Umsetzung von INSPIRE zu schließen, sieht die Maßnahme I1.3 eine Identifizierung der Lücken durch die Kontaktstellen des Bundes/der Länder und anschließender Aufforderung an die geodatenhaltenden Stellen, diese Lücken zu schließen, vor. Sollten die geodatenhaltenden Stellen nicht aktiv werden, sollen sie mit Unterstützung des zuständigen Mitglieds im LG GDI-DE und ggf. dem Vorsitz des LG GDI-DE motiviert werden, ihrer Verpflichtung zur Umsetzung der INSPIRE Richtlinie nachzukommen.
Im Ergebnis bestehen organisatorische Regelungen, wie geodatenhaltende Stellen zu ihrer Bereitstellungspflicht informiert und zur Bereitstellung aufgefordert werden. Die zuständigen geodatenhaltenden Stellen sind informiert und aufgefordert die Daten bereitzustellen.

NGIS - Ziele
Nr. 2 - Qualität und Vielfalt der Geoinformationen richten sich nach Nutzerbedürfnissen
Nr. 3 - Geoinformationen werden wirtschaftlich erhoben, geführt und bereitgestellt
Nr. 7 - Geoinformationen werden transparent dokumentiert und veröffentlicht