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Geodaten-Hackathon 2026

Informationen und Anmeldung

Geodaten Hackathon 2026

#hack4GDI-DE

(only in german)
Neue Anwendungsfelder für öffentliche Geodaten erschließen und ihre Einsatzmöglichkeiten greifbar machen - das ist auch in diesem Jahr das Ziel unseres hack4GDI_DE, den wir vom 13. bis zum 14. November 2026 an der Hochschule Mainz ausrichten.

Für den Hackathon haben sich die Koordinierungsstelle GDI-DE, die Hochschule Mainz und die Hochschule Bochum zusammengetan. Das Event richtet sich an Studierende aus geowissenschaftlichen Fachrichtungen. Sie werden in Teams von 4 bis 6 Personen an Challenges aus den Themengebieten Tourismus, Verkehr und Nachhaltigkeit arbeiten.

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GDI-DE,HS Mains, I3 mainz,HS Bochum Logos

 

Willst Du im Team spannende Fragen aus der Geodaten-Welt lösen und dein „Hacker-Talent“ testen? Selbstorganisiert und in nur zwei Tagen werdet ihr beim #hack4GDI_DE einen Proof of Concept oder eine erste Lösung für „eure“ Challenge entwickeln. Vom Entwurf technischer Lösungen und Datenintegrationen über moderne und umweltfreundliche Mobilitätslösungen bis hin zur anwenderfreundlichen Darstellung kultureller Angebote reichen die Herausforderungen, denen Du dich mit deinem Team stellen wirst.

Als Grundlage eurer Entwicklungen dienen vor allem die in der GDI-DE von öffentlichen Stellen bereitgestellten Geodaten aber auch Daten aus anderen öffentlichen und behördlichen Quellen kommen zum Einsatz. Großen Wert legen wir dabei auf den Einsatz offener und interoperabler Datensätze. Darüber hinaus gibt es für jede Challenge noch zusätzliche Daten und Informationen, damit ihr euch direkt in die Entwicklungsarbeit stürzen könnt. Aus den Daten entstehen an den beiden Veranstaltungstagen durch die Teams dann spannende Lösungsansätze bis hin zu Proofs of Concept. 

Unser Vorbereitungs-Team hat sieben unterschiedliche Challenges entwickelt, so dass jede Gruppe eine Aufgabe wählen kann, die zu den Fähigkeiten und Interessen der Mitglieder passt. Eure Challenge gebt ihr schon bei der Anmeldung an und wisst so direkt, was auf euch zukommt. 
Am Ende der Veranstaltung präsentiert ihr eure Arbeits-Ergebnisse vor einer Jury, die anhand eines Kriterienkatalogs Auszeichnungen für die drei besten Teams vergeben wird. In die Bewertung fließen Kriterien wie Konzept, Kreativität, Visualisierung und auch die Abschlusspräsentation ein.
Natürlich gibt es auch tolle Team-Preise zu gewinnen und alle erhalten neben einer Urkunde eine kleine Anerkennung. Die Ergebnisse des Hackathons werden auf der Webseite der GDI-DE veröffentlicht und können allgemein verwendet werden. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten in der Hochschule Mainz sind vorhanden.


Challenges


  • Challenge 1: Fahrradtourismus

    Der Fahrradtourismus gewinnt im Kontext nachhaltiger Mobilität sowie regionaler Entwicklung zunehmend an Bedeutung, gleichzeitig entstehen vielfältige Geodatenbestände. Diese Daten liegen häufig in unterschiedlichen Formaten und Systemen vor und sind nur eingeschränkt miteinander verknüpfbar. 
    Ziel ist es, einen prototypischen Ansatz zu entwickeln, der zeigt, wie Geodaten im Fahrradtourismus effizient genutzt, integriert und mithilfe von Ontologien und semantischen Datenmodellen sinnvoll verknüpft werden können. Im Mittelpunkt stehen datenbasierte, anwendungsorientierte Lösungen mit klarem Praxisbezug sowie die strukturierte Modellierung relevanter Objekte und ihrer Beziehungen.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/VIBwWQ

  • Challenge 2: Flächenentsiegelung

    Nicht durchlässige Bodenflächen im urbanen Raum sorgen für eine erhöhte Hitzebelastung, steigenden Überflutungsrisiken aufgrund von zu geringer Regenwasserversickerung und allgemeinen Klimaproblemen. Mit Geoinformationssystemen können versiegelte und unversiegelte Flächen systematisch erfasst, dargestellt und analysiert werden. Dadurch lassen sich geeignete Standorte für Maßnahmen identifizieren und Planungen fundiert unterstützen.
    Ziel der Challenge ist es, geeignete Flächen für eine Entsiegelung mithilfe verschiedener Datenquellen systematisch zu identifizieren und zu bewerten. Dabei sollen physische, funktionale und planerische Faktoren berücksichtigt werden, um das Entsiegelungspotenzial fundiert zu bestimmen und Maßnahmen zur Klimaanpassung gezielt zu unterstützen.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/MYCkW

  • Challenge 3: Zugbegleiter

    Das Schienennetz in Deutschland hat eine Länge von rund 40.000 Kilometern. Die Deutsche Bahn unterhält Reisende mit Medien im ICE-Portal. Abgesehen von Kurzinformationen zu den nächsten Haltepunkten hat die Information jedoch keine ortsbezogene Relevanz.
    Im Rahmen der Challenge soll ein Angebot entstehen, das Zugreisenden streckenbezogene Informationen – auch touristische – zur Verfügung stellt. Dafür soll ein funktionaler Prototyp entwickelt werden, der vorhandene Datenbestände auswertet und analysiert, Geo- mit Nicht-Geo-Daten verknüpft und die Informationen so aufbereitet (etwa auditiv), dass sie ortsbezogen während der Fahrt präsentiert werden können.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/B4FwWQ 

  • Challenge 4: Zuständigkeitsfinder

    Bürgerinnen und Bürger stehen häufig vor der Frage: Welche Behörde ist für mein Anliegen zuständig? Je nach Thema, beispielsweise Arbeitsagentur, Gericht, Finanzamt, Schulbezirk, Polizei, Zoll oder kommunale Verwaltung, gelten unterschiedliche räumliche Zuständigkeitsbereiche,  die sich oft an Verwaltungsgrenzen, Postleitzahlen, Einzugsgebieten oder fachlichen Organisationsstrukturen orientieren.
    Ziel der Challenge ist die Entwicklung eines prototypischen „Behördenwegweiser“, der für einen Standort oder eine Adresse die thematisch und räumlich zuständige Behörde ermittelt und die zugrunde liegenden Geodaten transparent darstellt.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/JISYWQ

  • Challenge 5: Städtisches Wohlbefinden

    Urbaner Komfort gewinnt im Zuge nachhaltiger Stadtentwicklung und Gesundheitsförderung an Bedeutung. Dabei entstehen neue, menschenzentrierte Datensätze, die objektive Umweltdaten wie Luftqualität oder Lärmpegel mit dem subjektiven Wohlbefinden von Fußgängerinnen und Fußgängern verknüpfen. Diese Daten liegen bislang jedoch weitgehend getrennt von den flächendeckenden Geodaten der öffentlichen Verwaltung vor. 
    Ziel der Challenge ist die Entwicklung eines prototypischen Ansatzes zur Integration hyperlokaler Sensor- und Wahrnehmungsdaten (PACE) mit Strukturdaten der GDI-DE. Im Fokus stehen praxisnahe Anwendungen wie Komfort-Routing für vulnerable Gruppen, Erreichbarkeitsanalysen sowie Werkzeuge zur Identifikation und Validierung urbaner Stress- und Komfortzonen.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/ToaYWQ 

  • Challenge 6: Erreichbarkeit... aber richtig!

    Mit Bus und Bahn sind viele Orte in Deutschland in der Theorie gut erreichbar. Durch ein hochkomplexes Netz an Verbindungen können allerdings bereits leichte Verzögerungen für immense Verspätungen sorgen oder geplante Umstiege zunichte machen. 
    Schaffen wir es pünktlich zur Öffnung des Freizeitsparks vor Ort zu sein? Können wir eine Verabredung zur Wanderung einhalten? Bin ich rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn an der Hochschule?
    Die tatsächliche Erreichbarkeit von Reisezielen soll auf Basis von Echtzeitdaten geprüft werden. Dazu wird exemplarisch für ausgewählte POIs deren multimodale Erreichbarkeit untersucht. Für den ÖPNV sollen Echtzeitinformationen eingelesen, gespeichert und ausgewertet werden – für den Hackathon mit fiktiven Werten, jedoch so konzipiert, dass das Werkzeug auch reale Daten verarbeiten kann.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/UIaYWQ

  • Challenge 7: KI-Chatbot für Geodaten

    Künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere Large Language Models (LLMs) ermöglichen neue Formen der Interaktion mit Daten und digitalen Diensten. Statt komplexer Suchmasken oder technischer Schnittstellen können Informationen in natürlicher Sprache abgefragt werden. KI-gestützte Chatbots machen Datenbestände, Dienste und Wissen intuitiv zugänglich. 
    Ziel der Challenge ist die Entwicklung eines Chatbots, der den Zugang zu Geodaten, Geodiensten und Geoinformationen erleichtert. Dazu sollen Informationen aus dem Geodatenkatalog der GDI-DE und weiteren offenen Datenquellen intelligent erschlossen und verständlich aufbereitet werden. Im Fokus stehen dabei Daten zu Tourismus, Verkehr und Nachhaltigkeit.

    Details zur Challenge: https://wiki.gdi-de.org/x/7oFwWQ


Datenquellen und Technik

Für die Bearbeitung der Challenges können die Teilnehmenden auf unterschiedlichste öffentliche Geodaten und Geodatendiensten zurückgreifen.

  • Daten aus der GDI-DE

    Im Geoportal.de stehen öffentliche Geodaten in einer webbasierten, vernetzten und auf Standards beruhenden Geodateninfrastruktur bereit. In der föderal getragenen nationalen Infrastruktur finden die Nutzenden vielfältigste raumbezogene Daten aus ganz Deutschland, häufig als Open Data.
    Diese Daten sind auch der Kerndatenbestand, aus dem die Teams schöpfen können, wenn es darum geht, kreative Lösungen für die gewählte Fragestellung zu entwickeln. 

  • Open Data aus anderen Quellen

    Auch wenn das Geoportal.de eine einen riesigen Datenschatz bietet und hier zahlreiche wertvolle Datensätze bezogen werden können, steht den Teams natürlich auch der Einsatz anderer Datenquellen offen.
    Weitere relevante und öffentlich zugängliche Geodaten können zum Beispiel aus Wikidata, OSM oder auch DeStatis sowie anderen Open Data Plattformen bezogen werden.

  • Technik

    Damit die Daten auch ihren Weg in eure Lösungen finden, stehen euch diverse Tools wie APIs und Plugins zur Verfügung. Mehr dazu erfahrt ihr rechtzeitig vor der Veranstaltung.

  • Tutorials

    Im Vorfeld unseres Hackathons bieten wir Tutorials an, in denen wir euch Input zu den Besonderheiten der einzelnen Challenges sowie den angebotenen Tools und Plugins geben. Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Unser Ziel ist es, euch am ersten Veranstaltungstag einen raschen Einstieg ins inhaltliche Arbeiten zu ermöglichen. Termine und Details folgen rechtzeitig vorher.

Der Ablauf

  • Freitag, 13. November 2026

    10.00 Uhr Einlass und Registrierung
    10.30 Uhr: Begrüßung – Vorstellung der Veranstalter und der Challenges 
    11.00 Uhr: Organisatorisches und technisches On-Boarding
    11.30 Uhr: Ideen- und Konzeptentwicklung
    13.00 Uhr: Mittagessen
    14.00 Uhr: Short Idea Team Pitches
    15.00 Uhr: Coding Session 1
    17.00 Uhr: Stand-Up und To-Dos
    17.30 Uhr: Open Coding Session 2
    19.00 Uhr: Abendessen
    im Anschluss: Open Coding Session 3 (bis ca. 24.00 Uhr)

  • Samstag, 14. November 2026

    09.00 Uhr: Stand-Up und To-Dos 
    09.30 Uhr: Coding Session 4
    12.00 Uhr: Mittagessen
    13.00 Uhr: Präsentationsvorbereitungen
    14.00 Uhr: Präsentation der Ergebnisse
    15.30 Uhr: Jury-Sitzung
    16.00 Uhr: Preisverleihung
    Im Anschluss: Feedbackrunde und gemütlicher Ausklang 

Anmeldung

Hier geht es zum Anmeldeformular: https://bscw.bund.de/pub/bscw.cgi/416413125

Bitte findet euch vor der Anmeldung in einem Team zusammen (4 bis 6 Mitglieder) und gebt euren Team-Namen bei der Anmeldung an! Solltet ihr kein Team haben oder nur zu zweit oder zu dritt sein, ist bei ausreichender Kapazität eine Teilnahme dennoch möglich. Wir werden dann passend zum Anmeldestand eine Teameinteilung vornehmen. In diesem Fall kann es passieren, dass wir eure Wunsch-Challenge nicht ermöglichen können. Hierfür bitten wir um Verständnis.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Anmeldung ist bis zum 2. Oktober 2026 möglich.

Weitere Details zur Veranstaltung und den angebotenen Challenges findet ihr im GDI-DE Wiki.
 

Kontakt

Koordinierungsstelle GDI-DE
E-Mail: mail@gdi-de.org
Telefon: 069 / 6333 258