Hände mit Puzzleteilen
GDI-DE

Geodateninfrastruktur Deutschland verbindet

GDI -DE

Kompetenz durch Kooperation

Seit 2005 arbeiten Bund, Länder und Kommunen gemeinsam an einem Ziel: Öffentliche Geodaten in einer webbasierten, vernetzten und auf Standards beruhenden Geodateninfrastruktur - der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) - bereitzustellen. Ins Leben gerufen wurde die GDI-DE durch die Initiative des Chefs des Bundeskanzleramtes sowie der Chefs der Staats- und Senatskanzleien gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Staatssekretäre für E-Government. Sie gaben den Auftrag zum Aufbau einer föderal getragenen nationalen Geodateninfrastruktur, was mit der Entwicklung der Architektur der GDI-DE und dem Aufbau und Betrieb der Nationalen Technischen Komponenten erfolgreich umgesetzt wurde. Grundlage für das Handeln der GDI-DE ist eine Verwaltungsvereinbarung zwischen den Beteiligten. Darin haben sich die Partner verständigt, die GDI-DE aufzubauen und in das EU-Vorhaben INSPIRE einzubinden. Die Kosten tragen Bund und Länder gemeinsam. Heute entwickelt die GDI-DE die Nationalen Technischen Komponenten sowie die Architektur der GDI-DE stetig fort. Die konkreten Aufträge und Maßnahmen ergeben sich aus den Beschlüssen des Lenkungsgremiums der GDI-DE. Sie werden auf Basis der Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS) festgelegt.

Das Lenkungsgremium GDI-DE

Im Lenkungsgremium beraten und entscheiden die Vertreter des Bundes, der Länder und der kommmunalen Spitzenverbände über die strategische Ausrichtung der GDI-DE und über das Arbeitsprogramm. Das Lenkungsgremium berichtet an den IT-Planungsrat, dem Steuerungsgremium für die föderale Zusammenarbeit im IT-Bereich. Das Lenkungsgremium fungiert auch als nationale Anlaufstelle der Europäischen Kommission für die Umsetzung der Richtlinie 2007/2/EG (INSPIRE).
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Die Koordinierungsstelle GDI-DE

Die Koordinierungsstelle berät das Lenkungsgremium, bereitet dessen Entscheidungen vor und organisiert die Umsetzung der gefassten Beschlüsse. Sie hat ihren Sitz im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in Frankfurt am Main.
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Der technische Betrieb GDI-DE

Der technische Betrieb stellt die Verfügbarkeit der Nationalen Technischen Komponenten der GDI-DE sicher. Mit dieser Aufgabe hat das Lenkungsgremium das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie beauftragt. Daher hat auch der technische Betrieb der GDI-DE seinen Sitz in Frankfurt am Main und arbeitet eng mit der Koordinierungsstelle GDI-DE zusammen.
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Die Kontaktstellen von Bund und Ländern

Die Kontaktstellen GDI-DE sind in allen Bundesländern und beim Bund eingerichtet. Sie unterstützen die Koordinierungsstelle bei der Umsetzung der vom LG GDI-DE beschlossenen Maßnahmen und beraten die geodatenhaltenden Stellen in ihrem Zuständigkeitsbereich bei der Bereitstellung ihrer Daten für die GDI-DE und INSPIRE.
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Kommunikationsplattform: GDI-DE Wiki

Die GDI-DE ist durch ihren Aufbau nicht nur eine technische Infrastruktur. Sie ist auch ein Netzwerk, in dem die Koordinierungsstelle mit den Kontaktstellen des Bundes und der Länder zusammenarbeitet. Die Kommunen sind über die Länderkontaktstellen in das Netzwerk eingebunden. Arbeitskreise innerhalb der GDI-DE bereiten Expertenwissen auf und schaffen Grundlagen für Entscheidungen und Standards. Die Koordinierungsstelle beteiligt sich darüber hinaus an Projekten und Initativen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Kommunikatives Zentrum des Netzwerks ist das GDI-DE Wiki, eine eigens eingerichtete Webplattform. Neben der Arbeitsumgebung stehen im Wiki auch zahlreiche öffentlich zugängliche Informationen rund um die GDI-DE zur Verfügung.

Die Webplattform der GDI-DE bietet zahlreiche Informationen zu den aktuellen Aktivitäten der GDI-DE. Das GDI-DE Wiki ermöglicht angemeldeten Usern die aktive Teilnahme am Austausch im Netzwerk.
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