Arbeitskreis Geodaten

Die Arbeitsgruppe Geodaten wurde 2015 gegründet. Zur 33. Sitzung des Lenkungsgremiums wurde sie als Arbeitskreis der GDI-DE bestätigt. Ihr Arbeitsauftrag ist die Entwicklung eines Interoperabilitätskonzepts für Geodaten in der GDI-DE. Zu dem Konzept gehören

  1. Die Identifizierung  und Dokumentation von Interoperabilitätselementen, d.h. Elementen, deren einheitliche Umsetzung unerlässlich für eine interoperable Bereitstellung von Geodaten innerhalb der GDI-DE ist.
  2. Die Erarbeitung eines Vorgehens für eine bedarfs- und schrittweise Harmonisierung vorhandener Datenbestände und Datenmodelle innerhalb der GDI-DE.

Mit dem Interoperabilitätskonzept sollen keine verpflichtend umzusetzenden Datenspezifikationen analog zu INSPIRE definiert werden. Das Konzept zeigt vielmehr Handlungsempfehlungen auf, wie Geodatenbestände einheitlich beschrieben und ggf. harmonisiert werden können, um eine interoperable Datenbereitstellung innerhalb der GDI-DE zu fördern.

Eine erste Version des Interoperabilitätskonzepts wurde 2017 in der 28. Sitzung des Lenkungsgremiums GDI-DE vorgelegt und einstimmig beschlossen. Das bisherige Mandat des Arbeitskreis Geodaten wurde zudem bis 2021 verlängert. Aktuell erarbeitet der Arbeitskreis Geodaten die Dokumentation einzelner Interoperabilitätselemente für das Interoperabilitätskonzept 2.0.

Die Mitglieder der Arbeitskreis Geodaten kommen aus unterschiedlichen Geodaten-Fachdomänen und setzen sich u.a. zusammen aus Vertretern von Landesbehörden, der Koordinierungsstelle GDI-DE, der Wissenschaft und der Wirtschaft.