Interoperabilität

Wesentliche Voraussetzung für eine gemeinsame Nutzung von Geodatensätzen in Europa ist die Verwendung von einheitlichen Datenmodellen.

Was ist zu tun?

Sind Sie geodatenhaltende Stelle und stellen INSPIRE-relevante Geodatensätze und -dienste bereit?
Dann müssen Sie diese, nachdem sie sie mit Metadaten beschrieben und über Netzdienste zugänglich gemacht haben, auch interoperabel bereitstellen um die Anforderungen aus der Verordnung zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie hinsichtlich der Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten zu erfüllen.
Unter anderem sind die Geodatensätze in das durch die Verordnung vorgegebene Format zu transformieren.
Bis Ende 2020 müssen alle Geodatensätze interoperabel bereitgestellt werden (siehe Zeitplan).

Wie setzen wir in der GDI-DE die Interoperabilitätsanforderungen der INSPIRE-Richtlinie um?

Für die Umsetzung der Anforderungen aus der Interoperabilitätsverordnung sind insbesondere die zugehörigen „Technical Guidance“-Dokumente (Datenspezifikationen) relevant, die u. a. die Datenmodelle für die INSPIRE-Themen definieren.
Einen einfachen Zugang zu den Datenspezifikationen bietet die Anwendung "Interactive Data Specifications", die von der Europäischen Kommission bereitgestellt wird.
Hier haben Sie unter anderem die Möglichkeit, die für Ihren Geodatensatz relevanten Themen und Objekte zu ermitteln.

Um den Austausch der geodatenhaltenden Stellen und der Fachexperten zu unterstützen, hat die Fachnetzwerke GDI-DE eingerichtet. Die Fachnetzwerke dienen als Austauschplattform und Informationssammlung mit Fokus auf die technische Umsetzung der Anforderungen aus GDI-DE und INSPIRE. Für den Austausch auf europäischer Ebene können Sie das INSPIRE Community Forum nutzen.

Über die Aktivitäten der Länder können Sie sich im GDI-DE Wiki informieren.